Über mich & meine Vanda-Orchideen

Mein Name ist Maja, ich wohne in Sachsen (Deutschland) und habe hier eine Wohnung mit Fenstern in Richtung Ost- und Westseite. Seit 8 Jahren halte ich in meiner Wohnung Vanda-Orchideen am Westfenster – Anfangs vor allem wurzelnackt, aber mittlerweile aufgrund diverser Probleme bei der wurzelnackten Kultur nur noch in Tontöpfen.

"Die Orchidee" Ausgabe 4/2018

Aufgrund meiner langjährigen Kulturerfolge mit diesen Pflanzen, durfte ich für die Fachzeitschrift "Die Orchidee" der Deutschen Orchideen-Gesellschaft e.V. einen Artikel zur Kultur von Vandeen in Tontöpfen schreiben. Dieser Artikel kann derzeit (Stand 02.08.2018) online gelesen werden.

Nun zu meinen Lieblingen: Aktuell betreue ich folgende Pflanzen...

Die Vanda Wild Cherry ist eine meiner ältesten Pflanzen. Sie ist seit Dezember 2010 bei mir, super pflegeleicht und dankbar. Sie ist eine Vanda, die bereits im Mai den ersten Blütentrieb schiebt und häufig auch mehrmals im Jahr blüht. Die kräftige Farbe ist immer wieder ein Augenschmaus.

Auch die Vanda Thai Sky ist seit Dezember 2010 bei mir. Diese Pflanze hat ein recht kompaktes Wachstum und auch der Blütentrieb hat nur manximal 20 kleine Blüten. Sie blüht auch schon recht zeitig im Mai, aber oftmals nur 1x im Jahr.

Die Vanda Lavender Mist entwickelt fast reinweiße Blüten mit einer lilafarbenen Lippe. Sie ist erst seit Februar 2016 bei mir, hat sich mittlerweile gut eingewöhnt und mir im Juli 2017 den ersten Blütentrieb geschenkt. Ihre Blüten sind mittelgroß und besitzen eine zart lilafarbene Musterung auf den Blütenblättern.

Auch die orange-blühende Vanda Sunlight Asia ist erst seit Februar 2016 bei mir. Ihre Eingwöhnung ging recht fix, ihr erster Blütentrieb folgte 5 Monate später. Sie ist vom Wuchs her recht kompakt und blüht mittlerweile 2-3x im Jahr.

Die Vanda Pink Beauty ist auch im Februar 2016 bei mir eingezogen und hatte eine lange Eingewöhnungsphase. Erst im Juni 2017, also 16 Monate später, entwickelte sie ihren ersten Blütentrieb. Das herrlich leuchtende Pink ist eine wahre Augenweite.

Dies süße Ascocentrum christensonianum ist erst seit März 2017 bei mir, legte aber bislang schon ein kräftiges Wachstum zurück. Geblüht hat sie bis jetzt noch nicht. Da ich sie aber blühend gekauft habe, weiß ich was mich erwartet: Viele zarte, nur maximal 10 mm große Blüten in einem herrlichen Pastellrosa.

Wie der Name schon sagt, ist die Ascocentrum miniatum eine Miniorchidee. Sie ist klein, recht kompakt und entwickelt kurze, kräftige Blätter. Die Pflanze ist seit Juli 2016 in meinem Besitz, hat aber bislang noch nicht geblüht. Der Blütentrieb auf dem Fotos stammt vom Kauf.

Fortschritte meiner Päppelvandeen

Bislang hatte ich zwei Päppelvandeen in meiner Obhut:

Vanda Sansai Blue

Ein Traum von Pflanze: Riesengroß und bereits mit Kindel. Allerdings kam die Gute Anfang Juli 2014 in einem "ausgehungerten" Zustand zu mir, denn sie wurde deutlich zu selten gewässert. Die Blätter waren schlaff und die Vanda hatte nur wenig Wurzelmasse. Blatt- und Wurzelwachstum waren sogut wie eingestellt.

Ich pflanzte diese Päppelvanda in einen großen Teichkorb aus Kunststoff und füllt diesen mit grober Pinienrinde. Sie kam mit an mein Westfenster und wurde nun regelmäßig 2x die Woche für 30 Minuten getaucht. Sie erholte sich schnell und dankte mir 14 Monate später mit zwei Blütentrieben. Sogar das Kindel blühte. Im August 2016 entwickelte die Vanda Sansai Blue 30 Blüten an 4 Blütentrieben!

Lila blühende Vanda

Entwicklung Vanda-Orchidee 2014-2016

Meine zweite Päppelvanda kam ebenso Anfang Juli 2014 zu mir. Ihr Zustand war deutlich schlechter: Kaum Wurzelwerk vorhanden, die Blätter stark dehydriert. Das Wachstum war schon eine zeitlang eingestellt.

Auch sie pflanzte ich in einen Teichkorb aus Kunststoff und füllte ihn mit grober Pinienrinde. Ich hing sie an eine schattige Stelle ans Westfenster und tauchte sie ebenfalls 2x die Woche. Es dauerte 1,5 Jahre bis sie sich erholte und mir einen lila-farbenen Blütentrieb schenkte. Die Pflanze ist aktuell nicht mehr in meinem Besitz.

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